IN MAINZ GIBT ES EINEN
POSITIVEN STADTRATSBESCHLUSS
ZU "SAVE ME"!!
Am 16.12.2009 haben alle Fraktionen des Mainzer Stadtrates mit Ausnahme der Republikaner nachstehende Resolution beschlossen. Die Mainzer Save-Me-Kampagne ist damit ein voller Erfolg geworden! Mainz ist nun die achte Landeshauptstadt, die sich für eine dauerhafte Aufnahme von Flüchtlingen im Rahmen des Resettlement-Programms des UNHCR ausspricht. Allen Patinnen und Paten, allen Unterstützern und nicht zuletzt den für dieses deutliche Zeichen von Humanität politisch Verantwortlichen im Mainzer Stadtrat gilt unser herzlicher Dank!
Ihre / Eure Initiative
Save Me Mainz
Gemeinsame Resolution der Fraktionen
CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP, Die Linke und ÖDP
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SAVE-ME MAINZ: DIE KAMPAGNE
„save-me-mainz“ hat sich zur Aufgabe gestellt, besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen in Mainz Zuflucht zu gewähren. Deshalb wollen wir den Stadtrat der Landeshauptstadt im Laufe des Jahres 2009 zu einem Beschluss bewegen.
Wir bitten den Mainzer Stadtrat, sich in einem fraktionsübergreifenden Beschluss bereit zu erklären, freiwillig 196 besonders schutzbedürftige, vom UNHCR registrierte Flüchtlinge in der Landeshauptstadt aufzunehmen (einen Flüchtling pro 1000 Einwohner).
Staaten wie die USA, Kanada, Schweden, Dänemark oder die Niederlande stellen bereits jährliche Quoten für die Aufnahme von Flüchtlingen bereit(Neuansiedlung/resettlement). Deutschland ist bislang noch kein Resettlementstaat.
Warum? Kriege, politische Krisen oder existenzielle Not zwingen jedes Jahr viele tausend Menschen zur Flucht. Einen sicheren Staat, der eine neue Lebensperspektive bietet, können die wenigsten Flüchtlinge erreichen. Zwar wollen viele langfristig zurück ins Herkunftsland, eine Rückkehr ist jedoch oft auf unabsehbare Zeit unmöglich. Ohne eine Perspektive auf ein menschenwürdiges Leben sitzen Millionen Flüchtlinge jahrelang in provisorischen Lagern fest.
Die Bundesrepublik hat sich bereit erklärt, in diesem Jahr 2500 besonders schutzbedürftige irakische Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen (für Rheinland-Pfalz bedeutet dies die Aufnahme von 125 Menschen). Ein erster Schritt, aber bei Weitem nicht ausreichend!
In München hat der Stadtrat auf Anregung von save-me-muenchen 2008 bereits beschlossen, dass die Stadt München durch den Oberbürgermeister die deutsche Bundesregierung auffordert, ein Resettlement-Programm zur Flüchtlingsaufnahme durchzuführen. Inzwischen gibt es auch in Aachen, Düsseldorf, Erfurt, Tübingen, Greifswald, Hanau, Bonn, Heidelberg, Hanau, Reutlingen, Schwerin, Neubrandenburg und Kiel Stadtratsbeschlüsse.
Auch in Rheinland-Pfalz haben sich in Bad Kreuznach und der Pfalz save-me-Kampagnen gegründet (vgl. www.save-me-pfalz.de).
Langfristiges Ziel der von PRO ASYL, dem Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), Wohlfahrtsverbänden und Kirchen getragenen „save-me-Kampagne“ ist es, durch viele Stadtratsbeschlüsse eine großzügigere Asylpolitik in Deutschland zu erreichen.
Save-me-mainz können Sie persönlich unterstützen!
Sie können sich auf dieser Seite mit Ihrem Namen und ggf. mit einem Foto sowie einem begründenden Satz als Patin oder Pate der save-me-mainz Kampagne eintragen.

